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Feinde der Bienen

Waroamilbe in ganz Europa

Varoamilbe

Neben Krankheitserregern können auch Vertreter von höher entwickelten Tieren erheblichen Schaden an Bienenvölkern anrichten.

Wespen benötigen zur Brutfütterung Fleischnahrung und fangen daher Insekten ab oder dringen in schwache Bienenvölker ein. Sie sind auch als Honignascher eine Plage im Bienenstock.

Hornissen fangen Bienen beim Blütenbesuch und am Flugloch ab oder dringen in die Bienenbeute ein und verursachen dort Unruhe.

Der Bienenwolf gehört zu den Grabwespen und fängt Flugbienen ab und schafft sie als Aufzuchtnahrung für die Larven in die Brutkammer. Massenhaftes Auftreten ist mit hohen Bienenverlusten verbunden. Spinnen fangen in ihren Netzen Bienen oder sie sitzen in der Blüte, wo sie die Biene ergreifen und töten.

Auch Vögel können Schädlinge der Bienen sein. Besonders wenn sie im Winter am Flugloch picken, können sie große Unruhe in das Volk bringen. Wenn sich dadurch die Wintertraube auflöst, bedeutet das meist den Tod des Volkes. Einige Vögel fangen auch Flugbienen während ihres Fluges, was allerdings nur zu geringen Verlusten führt.

Bärenabwehr

Die gefährlichsten Schädlinge der Imkerei sind die Wachsmotten, deren gefräßige Raupen große Mengen an Wachs und Waben vernichten. Zu den Waben- und Pollenschädlingen gehören auch verschiedene Milben (wie die Varoamilbe in ganz Europa), die Bienenlaus und auch Ameisen können Schaden anrichten. Viele Schädlinge nutzen die Winterruhe der Bienen aus, um in den Bienenstock einzudringen und Schaden an den Waben und Vorräten anzurichten, so zum Beispiel Hausmäuse und Spitzmäuse. In osteuropäischen Staaten haben die Bienen weitaus größere Säugetiere zum Feind wie zum Beispiel Dachse und Bären. (Bild fotografiert von Erwin Frick in Slowenien)

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